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Deutsches Erdölmuseum Wietze

Schwarzer Weg 7-9

          29323 Wietze

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Schwarzes Gold im Heidesand

Die erste Asphaltstraße Deutschlands entstand 1838 in Hamburg: der Jungfernstieg. Zu dieser Zeit wurden Versuche unternommen, aus dem seit 1652 bekannten Wietzer Ölsand Asphalt zu gewinnen. Diese kleine Gemeinde in der Lüneburger Heide spielte bei der Erdölgewinnung Deutschlands eine wichtige Rolle. Hier fand 1858 sogar eine der weltweit ersten Erdölbohrungen statt. Spannend und faszinierend erzählt das Erdölmuseum in Wietze die Geschichte des Erdöls aus der Heide.

Freigelände vom Deutschen Erdölmuseum Wietze

In Wietze befindet sich eines der ältesten Erdölfelder Deutschlands. Von 1899 bis 1963 wurde hier mit gut 2000 Bohrtürmen Erdöl gefördert. Das Erdölmuseum hat von März bis November geöffnet. Auf dem großen Freigelände sieht man viele alte Geräte und Maschinen an originaler Stelle.
Bohrturm im Erdölmuseum Wietze
Bohrturm im Erdölmuseum Wietze

Das Deutsche Erdölmuseum Wietze wurde 1970 eröffnet

Es befindet sich auf dem ehemaligen Ölfeld. Bis heute sind noch überall Spuren der Erdölzeit entdecken. Viele ehrenamtliche Helfer sowie ein Trägermuseum betreiben engagiert das Museum. Es liegt westlich von Celle unweit der A7.
Bohrturm im Erdölmuseum Wietze
Bohrturm im Erdölmuseum Wietze

Schon im 17. Jahrhundert fanden die Wietzer Bauern Ölsand auf ihren Feldern und Wiesen.

Das Erdöl verkauften sie als Schmier- und Heilmittel. Zwischen 1900 und 1920 hatte das Erdölfeld in Wietze einen Anteil von 80 Prozent an der deutschen Erdölgewinnung. Eingestellt wurde die Ölförderung 1963.
Freigelände im Museum
Freigelände des Erdölmuseums Wietze

 

Julias Tipp

Audioguide – Am besten besichtigt man das Erdölmuseum in Wietze mit einer Führung. Der Rundgang durch die Ausstellungshalle und das Freigelände dauert etwa 1,5 Stunden. Wer möchte, leiht sich einen Audioguide aus (2,50 €). So kann man das Museum auf eigene Faust erkunden.

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Julia Voigt

Autorin

Julia Voigt ist in der Lüneburger Heide aufgewachsen und lebt heute in der Nähe von Celle. Nach ihrem Studium besuchte sie die Akademie für Publizistik in Hamburg und war zunächst beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt am Main angestellt. 2002 machte sie sich mit einem eigenen Redaktionsbüro selbständig.

Julia Voigt ist Autorin mehrerer Bücher. Zu den von ihr verfassten Reiseführern zählt »Historische Gast-Häuser und Hotels in Niedersachsen« (Hoffmann Verlag). Auch ist sie als Übersetzerin tätig, unter anderem von »1001 Wanderwege – Erlebniswandern in aller Welt (Edition Olms). Als Redaktionsleiterin betreut sie den Online-Reiseführer viatoura.de.

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